Amateurfunk verbindet Menschen in der ganzen Welt

Das Shack

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An diesem Platz wird der Funkverkehr abge-wickelt. Hier befinden sich ein Kurzwellenfunk-gerät FT-840 für 3,5 bis 30MHz, ein Funkgerät für VHF (144-146MHz) und ein UHF Funkgerät für 430-440MHz. Dazu das entsprechende Zubehör wie Anpass-gerät (Tuner) und Messgeräte für die Antennenanpassung (SWR-Meter). Der Laptop-Computer ermöglicht auch Betriebsarten wie Amateurfunk-Fernschreiben (RTTY), Bildübertragung (SSTV) und Digitalmodi wie z.B. PSK31, eine Textübertragung ähnlich RTTY (Funkfernschreiben).

Kurzwellen Funkgerät FT-840

Der FT-840 ist mein Funkgerät für die Kurzwellen-Bänder.

Genau wie sein Besitzer ist der auch nicht mehr der Jüngste. Aber ich werde ihm wohl die Treue halten. All die Jahre habe ich mich auf das Gerät immer verlassen können. Der FT-840 wurde von mir auch voll ausgerüstet, FM-Modul, TXCO und CW-Filter. Lediglich auf das AM-Filter habe ich verzichtet. Die Ausgangsleistung des Senders beträgt 100 Watt.

Modernere Funkgeräte bieten natürlich ungleich mehr Funktionen und Unterstützung für moderne, digitale Betriebsarten. Leider sind aber viele Funktionen nur noch über Menüs zu erreichen und nicht mehr direkt über die Frontplatte zu bedienen, was aufgrund der Vielzahl auch einfach nicht mehr möglich ist. Im laufenden Funkbetrieb ist das dann aber schon mal schwierig, bestimmte Parameter zu ändern.

Digitaler Funkbetrieb

Bei den Begriffen "Computer unterstüzt" und "digitale Betriebsart" kommt es oft zu Verwirrungen. Nicht alles was vom Computer unterstützt wird, ist auch eine digitale Betriebsart. SSTV (Slow Scan Television) z.B. ist trotzdem eine analoge Betriebsart. Der Computer erzeugt hier nur die Töne für die Modulation.

PSK31 z.B. ist dagegen eine digitale Betriebsart mit einer speziellen Modulationstechnik (Eintonverfahren mit 180° Phasendrehung).

CW-Betrieb

Morsetaste

Auch heute wird noch viel Funkverkehr im Morse-Code abgewickelt. Nicht, dass man das noch so machen müsste, aber es macht einfach Spass und läßt sich auch mit einfachsten, selbst-gebauten Geräten durchführen.

Es ist so wie beim Segeln. Man könnte ja auch mit Motorkraft fahren, aber es macht eben Spaß, die ursprüngliche Fortbewegungs-art zu benutzen.

Die heutigen, digitalen Übertragungsverfahren machen im Grunde genommen die Morse-Telegrafie überflüssig. Sie sind heute so empfindlich, dass sie auch noch funktionieren, wenn das menschliche Ohr schon nichts mehr wahrnimmt.

Morsetelegrafie heißt im Amateurfunk übrigens "CW"; von Continuos Wave.